Chronik - Einsätze - Seite 1 von 3

Bereits im Jahre 1900 musste die FF Markstetten zu ihrem ersten Einsatz. In Effenricht ereignete sich ein Großbrand. Er brach im Anwesen Müller aus und wie Augenzeugen berichteten, herrschte damals ein so heftiger Sturmwind, dass ganze Strohbüschel durch die Luft wirbelten und auf diese Weise ein Anwesen nach dem anderen entzündeten. Die Anwesen "Müller", "Meyer", "Karl" und "Schön" sind dabei völlig abgebrannt. Auch 4 Pferde fielen den Flammen zum Opfer.
Im Mai 1926, genau 1 Tag vor Christi Himmelfahrt brach in der Baumühle während der Mittagszeit ein Brand aus, vermutlich durch die Reibung der Maschinen. Die Feuerwehren von Markstetten und Hohenfels wurden an den Brandplatz geholt, konnten aber nicht mehr verhindern, dass das Wohnhaus bis auf die Grundmauern niederbrannte. Die Familie Schreiner musste in die Blechmühle umziehen.
Am 24. September 1928 kam es zu einem Brand in Haasla bei der Witwe Franziska Schaller. Dabei wurden Wohnhaus, Stadel und Stall Opfer der Flammen und es entstand ein Sachschaden von 5680 DM. Wegen Unterversicherung wurden aber nur 2206 DM ersetzt. Da aber die Witwe arm war, wurde der sogenannte "Brandbettel" erlaubt, d.h. im Umkreis von ca. 10km erhielt sie eine behördlich genehmigte Sammelerlaubnis für Lebensmittel, Kleidung, Holz etc. Geldgaben wurden beim "Brandbettel" nicht erlaubt.
Am 14.09.1932 brannte es im Anwesen "Josef Baumer" in Ammelhof. Die Scheune sowie ein Strohhaufen und ein Haferstock wurden Opfer der Flammen. Es bestand der Verdacht auf Brandstiftung.
Am 20.April 1948 wurde die FF Markstetten wieder an einen Brandplatz gerufen. Bei einem Gewitter schlug abends um 17.30 Uhr der Blitz in die Scheune des Anwesens Karl Meier in Effenricht ein. Die Feuerwehren von Hohenfels und Dinau wurden zu Hilfe gerufen, um das Feuer in Schach zu halten.
Am 13.April 1950, abends um 17 Uhr, brach ein Feuer im Anwesen Bezold in Lauf aus. Der Kuhstall mit dem darüberliegenden Heuboden brannte ab. Die Familie Bezold, die gerade beim Kartoffelausklauben an einer Miete auf dem Feld war, holte die Feuerwehren von Markstetten, Hohenfels und Kallmünz zu Hilfe, die ein Übergreifen auf die Nachbargebäude verhindern konnten.
Im Anwesen Koller ("Bauer") in Markstetten war am 14. September 1951 vormittags in der Schweinestallung durch Strom ein Brand ausgebrochen. Die Feuerwehren von Markstetten und Hohenfels konnten den Brand löschen. Aber die Bücher und Unterlagen der FF Markstetten, die in einem Nebenraum aufbewahrt wurden, fielen zum Großteil dem Feuer zum Opfer.
In der Nacht vom 21. auf den 22. April 1958 wurde die Wehr zu einem Brand nach Holzheim gerufen, der durch fahrlässiges Verhalten eines Dienstknechtes entstanden war, und dem das gesamte Wohnhaus der Familie Stiegler zum Opfer fiel.

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